Corona im Leitungswasser- coronavirus I

Corona-Viren im Leitungswasser? Fragen und Antworten

Zur Zeit ist die Verunsicherung in der Bevölkerung groß. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betreffen unser aller Alltag – unser Land ist in einem Ausnahmezustand. Und das ist gut so. Denn nur durch die Vermeidung von sozialen Kontakten können wir die Infektionskurve flach halten. Dennoch stellen sich viele Menschen die Frage, ob das Coronavirus auch andere Übertragungswege – jenseits dem direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierten Oberflächen – findet. Können sich Corona-Viren im Leitungswasser wiederfinden?

Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Trinkwasser bzw. Leitungswasser. Grundlage hierfür sind die Erkenntnisse des Umweltbundesamtes , des Robert Koch Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung. Anhand von Studien über andere Coronaviren wurde deutlich, dass Trinkwasser wahrscheinlich kein relevanter Übertragungsweg ist. Zusätzliche Sicherheit gibt nur eine Ultrafiltration, die an die Trinkwasserversorgung im Haus angeschlossen werden kann.

Inhalt

1. Leitungswasser als Übertragungsweg? Unwahrscheinlich

2. Trinkwasseraufbereitung durch Kläranlagen: Schutz durch Multibarrieren-System

3. Fazit: Leitungswasser trinken – mehr Sicherheit durch Ultrafiltration


1. Leitungswasser als Übertragungsweg? Unwahrscheinlich!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung betont, dass gegenwärtig kein Fall bekannt sei, bei dem sich Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem neuen Coronavirus infiziert haben. Grund sei die relativ geringe Stabilität von Coronaviren in der Umwelt (vgl. Bundesamt für Risikobewertung).

Nach einer Anhörung der Trinkwasserkommission kommt das Umweltbundesamt zu einem ähnlichen Schluß: Die Übertragung von SARS-CoV-2 durch Trinkwasser sei „unwahrscheinlich“. Dabei bezieht sich das Umweltbundesamt auf Studien, die mit anderen Coronaviren durchgeführt wurden. Aufgrund seiner ähnlichen Morphologie und chemischen Struktur wird davon ausgegangen, dass auch SARS-CoV-2 im Wasser leicht zu inaktivieren sei und eine geringere Persistenz als z.B. Noroviren aufweist.

Zudem weist das Umweltbundesamt darauf hin, dass bisher kein Fall bekannt wurde, bei dem Coronaviren über die Fäkalien von infizierten Personen übertragen wurden.

2. Trinkwasseraufbereitung durch Kläranlagen: Schutz durch Multibarrieren-System

An anderer Stelle haben wir bereits gezeigt, wie Trinkwasser von den kommunalen Wasserversorgern aufbereitet wird (https://www.living-water.eu/leitungswasser-trinken-aber-sicher/). Für die Frage, ob unser Leitungswasser das Corona-Virus übertragen kann, ist zudem der Verweis auf das angewendete Multibarrieren-System wichtig. Es fußt auf der Berücksichtigung und Einhaltung von festgelegten Standards in Bereichen wie Wassergewinnung und Wasseraufbereitung.

Filtration im Wasserwerk
® stockphoto / tuachanwatthana

Das Multibarrieren-System soll so eine „sichere Grundlage zur Vermeidung wasserbedingter Epidemien“  garantieren (vgl. Bundesumweltamt). Viren, so das Bundesumweltamt, würden durch das Multibarrieren-System effektiv eliminiert. Für das Coronavirus seien im Moment jedoch nur Analogieschlüsse möglich, da noch keine Studien über die neue Form SARS-CoV-2 vorliegen.

3. Fazit: Leitungswasser trinken – mehr Sicherheit durch Ultrafiltration

Das Bundesumweltamt kommt nach der Anhörung der Trinkwasserkommission und der Sekundäranalyse von Studien über andere Corona-Viren zu dem Schluß, dass eine Übertragung des neuen SARS-CoV-2 durch Leitungswasser unwahrscheinlich ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stellt Gleiches für eine Übertragung des Virus durch kontaminierte Lebensmittel fest.

Beide Einschätzungen basieren dabei auf Analogieschlüssen, also auf Studienergebnissen, die mit anderen Coronoviren erzielt worden sind. Dies ist folgerichtig, da aufgrund der außergewöhnlichen Dynamik der Corona-Krise noch keine evidenzbasierten Aussagen zu SARS-CoV-2 getroffen werden können. Dennoch birgt der Begriff „unwahrscheinlich“ ein – wenn auch minimales – Restrisiko, was angesichts der aktuellen Ausnahmesituation zu einer Verunsicherung führen kann. 

Um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen und gleichzeitig mehr Sicherheit bezüglich der Verwendung von Trinkwasser zu erlangen, bietet sich die Möglichkeit der Installation einer Ultrafiltation an. Dabei handelt es sich um einen Membranfilter, der eine Porengröße von 0,02 Micron nicht überschreiten sollte. Denn diese Feinporigkeit ist erforderlich, um Viren wie Corona oder Noro zuverlässig aus dem Leitungswasser herausfiltern zu können.


Ein Membranfilter gegen Viren

Corona-Antiviren-Membranfilter

Der hier aufgeführte Membranfilter bietet durch seine Feinporigkeit einen Schutz gegen Viren im Leitungswasser. Die Installation des Membranfilters ist einfach, im besten Fall kann er ganz leicht in ein bestehendes Filtersystem wie das von Living Water integriert werden.

Das Filtersystem von Living Water ist ein Untertischgerät, welches in seiner Basisversion bereits mit einem Aktivkohleblockfilter der Firma Carbonit ausgestattet ist. Dieser ermöglicht es bereits Bakterien aus dem Wasser heraus zu filtern. Der Membranfilter kann nun ganz einfach „dazugesteckt“ werden und erweitert die Anlage um die zusätzliche Rückhaltung von Viren im Leitungswasser.

Weitere Infos zu Wasser und Gesundheit erhaltet ihr unter: https://www.living-water.eu/category/wasser-gesundheit/

+49 211 43639333

info@living-water.eu