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PFAS im Trinkwasser: Wasserprobe wird mit Pipette entnommen

PFAS im Trinkwasser – wie gefährlich sind Ewigkeitschemikalien für unsere Gesundheit?

Immer mehr Menschen sind beunruhigt über die zunehmende Belastung von Umwelt und Alltagsprodukten mit sogenannten Ewigkeitschemikalien – den per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, kurz PFAS. Kein Wunder: Diese Stoffe sind nicht nur in zahlreichen Verbraucherprodukten zu finden, sondern können auch über verschiedene Wege in unsere Umwelt gelangen.

Wie stark das Thema inzwischen in der Bevölkerung angekommen ist, zeigt der BfR-Verbrauchermonitor: In Telefoninterviews mit 1.003 Befragten ab 16 Jahren im Mai 2025 gab rund jede vierte Person an, sich Sorgen wegen PFAS zu machen, etwa durch PFAS in Lebensmitteln oder in Kosmetikprodukten.

Besonders sensibel reagieren viele Menschen, wenn es um PFAS im Trinkwasser geht. Denn Wasser trinken wir täglich und oft ganz selbstverständlich direkt aus der Leitung. Untersuchungen von BUND-Aktiven haben hier zusätzliche Aufmerksamkeit ausgelöst: In 42 von 46 untersuchten Trinkwasserproben wurden PFAS nachgewiesen.

Diese Ergebnisse führen bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern zu einer zentralen Frage: Wie gefährlich sind PFAS im Trinkwasser langfristig – und welche gesundheitlichen Folgen sind möglich?

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Inhalt
Lesezeit: 9-11 Min.

1. Was sind PFAS und warum gelten sie als Ewigkeitschemikalien?

PFAS ist die Abkürzung für per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Dabei handelt es sich um eine große Gruppe industriell hergestellter Stoffe – je nach Quelle umfasst sie mehrere Tausend bis hin zu Millionen einzelner Verbindungen. Eine natürliche Quelle haben PFAS nicht: Sie werden ausschließlich künstlich produziert und gelangen über Industrieprozesse, Alltagsprodukte und Abwässer in die Umwelt.

PFAS werden eingesetzt, weil sie wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie hitzebeständig sind. Einsatzgebiete reichen von der Chemie- und Metallverarbeitung bis zur Medizin, etwa bei Beschichtungen, Imprägnierungen oder Lebensmittelverpackungen. Diese Eigenschaften sind technisch vorteilhaft, gelten jedoch aus Umwelt- und Gesundheitssicht als problematisch.

Der Begriff „Ewigkeitschemikalien“ hat einen klaren Hintergrund: PFAS sind extrem stabil und bauen sich in der Natur nur sehr langsam oder praktisch gar nicht ab. Auch ihre Abbauprodukte sind häufig weiterhin langlebig. Dadurch können sich PFAS langfristig in Böden, Gewässern und im menschlichen Körper anreichern.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)

Grüner Kreis

2. PFAS in Lebensmitteln – wie relevant ist die Belastung im Vergleich zum Trinkwasser?

PFAS in Lebensmitteln: Fisch, Fleisch und Eier als mögliche Aufnahmequellen im Alltag

PFAS wurden inzwischen auch in Lebensmitteln nachgewiesen. Besonders in Fisch- und Fleischprodukten, aber auch in geringerem Umfang in Eiern und Milchprodukten, wurden messbare PFAS-Gehalte festgestellt. In pflanzlichen Lebensmitteln liegen die Werte häufig unter der Nachweisgrenze.

Aus wissenschaftlicher Sicht gelten PFAS bereits bei sehr geringen Aufnahmemengen als relevant, da sie sich im Körper nur langsam abbauen und langfristig anreichern können. Studien bringen eine regelmäßige Aufnahme mit möglichen gesundheitlichen Effekten wie Leberveränderungen, hormonellen Störungen, erhöhten Cholesterinwerten und einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung.

Auch wenn die Aufnahme über Lebensmittel häufig höher eingeschätzt wird als über Trinkwasser, betrifft PFAS im Trinkwasser nahezu alle Menschen – unabhängig von ihren Ernährungsgewohnheiten.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Grüner Kreis

3. PFAS im Trinkwasser – ist unser Leitungswasser belastet?

Die Sorge um PFAS im Trinkwasser nimmt zu. Von Juni bis Oktober 2025 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bundesweit Leitungswasserproben auf PFAS untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass PFAS in einem Großteil der untersuchten Proben nachweisbar waren: In 42 von 46 Proben wurden PFAS gefunden.

Infografik: Wie PFAS über Industrie und Deponien ins Grundwasser und Trinkwasser gelangen

Wie PFAS ins Trinkwasser gelangen 

PFAS gelangen häufig über Industrieeinträge, belastete Böden oder Abwässer in Flüsse, Seen und ins Grundwasser. Da PFAS extrem stabil sind, werden sie in Kläranlagen oft nicht vollständig entfernt. Auch Deponien, Klärschlamm oder der Einsatz von PFAS-haltigen Feuerlöschschäumen können langfristige Eintragsquellen sein.

Grenzwerte und ihre Bedeutung für Verbraucher

Ab Januar 2026 gelten in Deutschland erstmals verbindliche Summengrenzwerte für PFAS im Trinkwasser. Diese stellen einen wichtigen Schritt für den Gesundheitsschutz dar, bieten jedoch keinen absoluten Schutz. Grenzwerte beruhen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und können sich mit neuen Erkenntnissen weiterentwickeln.

Zudem erfassen die bestehenden Regelungen nicht alle PFAS-Verbindungen gleichermaßen. Ultrakurzkettige Stoffe wie Trifluoressigsäure (TFA) sind nicht Bestandteil der PFAS-20-Summenregelung und stehen weiterhin im Fokus wissenschaftlicher und regulatorischer Diskussionen, da sie in Deutschland teils in relevanten Konzentrationen nachgewiesen werden.

Ein internationaler Vergleich zeigt unterschiedliche Vorsorgeansätze: In den USA liegen die zulässigen Werte für bestimmte PFAS sehr niedrig und nahe an der analytischen Nachweisgrenze. Die US-Umweltbehörde EPA orientiert sich dabei an Gesundheitszielen, bei denen eine möglichst geringe Belastung angestrebt wird. In Deutschland und der EU sind die erlaubten Werte höher angesetzt, obwohl PFAS als langlebig und bioakkumulativ gelten.

Quellen:  Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) & WDR

Grüner Kreis

4. Sind PFAS auch in Mineralwasser enthalten?

Untersuchungen des BUND zeigen, dass PFAS nicht nur im Leitungswasser, sondern auch in Mineralwasser nachweisbar sein können. Entscheidend ist dabei nicht die Abfüllung, sondern die Herkunft des Wassers. Mineralwasser stammt aus natürlichen Quellen oder Grundwasserschichten, die Teil des globalen Wasserkreislaufs sind. Gelangen PFAS in diese Wasservorkommen, verbleiben sie dort häufig über lange Zeiträume. Auch Mineralwasser unterliegt gesetzlichen Grenzwerten und Kontrollen, diese erfassen jedoch nicht alle bekannten PFAS-Verbindungen. Daher können geringe Mengen PFAS enthalten sein, selbst wenn alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.  

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Grüner Kreis

5. Welche gesundheitlichen Folgen können PFAS haben?

PFAS können sich im menschlichen Körper anreichern. Wissenschaftliche Studien bringen sie mit verschiedenen langfristigen gesundheitlichen Effekten in Verbindung, darunter Beeinträchtigungen von Leber und Immunsystem, Störungen des Hormonhaushalts, erhöhte Cholesterinwerte sowie Fruchtbarkeits- und Entwicklungsprobleme. Für einzelne PFAS existieren zudem Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass bei Teilen der Bevölkerung die tägliche Aufnahme von PFAS bereits gesundheitsrelevante Werte erreichen oder überschreiten kann. Besonders die kontinuierliche Aufnahme über Trinkwasser und Lebensmittel gilt als kritisch.  

Quelle: Umweltbundesamt Deutscher Bundestag

6. PFAS im Trinkwasser reduzieren – welche Möglichkeiten gibt es?

PFAS-Filter im Einsatz: Gefiltertes Leitungswasser wird am Wasserhahn in ein Glas gefüllt

PFAS sind hitzestabil und lassen sich durch Abkochen nicht entfernen. Technische Verfahren zur Reduktion von PFAS im Trinkwasser umfassen unter anderem Aktivkohlefilter, Umkehrosmose oder spezielle Adsorptionsverfahren. Diese Technologien können PFAS unterschiedlich effektiv reduzieren und sind teilweise mit höheren Kosten oder technischem Aufwand verbunden.

Grüner Kreis

7. Welche Wasserfilter helfen gegen PFAS im Trinkwasser?

Nicht jeder Wasserfilter ist geeignet, PFAS zuverlässig zu reduzieren. Wirksam sind insbesondere Filtersysteme, die gezielt auf PFAS ausgelegt sind und sowohl kurz- als auch langkettige Verbindungen berücksichtigen.

8. Living Water: Gezielte Filterlösungen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme

Auch wir beschäftigen uns intensiv mit dem Thema PFAS im Trinkwasser und bieten eine Filterlösung an, die speziell auf diese Stoffgruppe ausgelegt ist. Der PFAS-Filter basiert auf einem patentierten Harzgemisch der Firma instrAction® und ist darauf ausgelegt, sowohl kurz- als auch langkettige PFAS – einschließlich TFA – deutlich zu reduzieren. 

Testgrafik zur PFAS-Entfernung aus Wasser: Vergleich der Entfernung von PFOA, PFHxA und PFBS bei kurz- und langkettigen PFAS

Labortests haben gezeigt, dass sowohl kurz- als auch langkettige PFAS-Konzentrationen auf sehr niedrige Werte unterhalb der relevanten Prüf- und Richtwerte gesenkt wurden. Diese Ergebnisse erfüllen die von der US-Umweltbehörde EPA definierten strengen Zielwerte für PFOA und PFOS (Quelle: instrAction).

Hier zum PFAS-Filter

9. Fazit: Wie gefährlich sind PFAS im Trinkwasser wirklich?

PFAS im Trinkwasser sind eine relevante Umwelt- und Gesundheitsfrage. Wissenschaftliche Bewertungen zeigen, dass sich PFAS im Körper anreichern können und mit verschiedenen gesundheitlichen Effekten in Verbindung stehen. Entsprechend niedrig sind die von Behörden abgeleiteten tolerierbaren Aufnahmemengen.

In Deutschland werden die Grenzwerte für PFAS im Trinkwasser schrittweise verschärft. Gleichzeitig erfassen die bestehenden Regelungen nicht alle PFAS-Verbindungen vollständig. Internationale Ansätze, etwa in den USA, zeigen einen stärker vorsorgeorientierten Umgang mit sehr niedrigen Zielwerten.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Auch bei regelkonformem Trinkwasser kann es sinnvoll sein, die persönliche PFAS-Belastung zusätzlich zu reduzieren. Gezielt entwickelte Filtersysteme können hierbei eine freiwillige zusätzliche Sicherheitsmaßnahme im Alltag darstellen – als bewusste Entscheidung für mehr Vorsorge und Transparenz beim eigenen Trinkwasser.  

Grüner Kreis

10. Häufige Fragen zu PFAS im Trinkwasser

Sind PFAS im Trinkwasser gefährlich?

PFAS im Trinkwasser können langfristig relevant sein, weil PFAS als Ewigkeitschemikalien sehr langlebig sind und sich im Körper anreichern können. Wie groß das Risiko ist, hängt unter anderem von der Konzentration im Leitungswasser und der Dauer der Aufnahme ab. 

Hilft Abkochen gegen PFAS?

Nein. Abkochen entfernt PFAS nicht, da PFAS hitzestabil sind. Im Gegenteil: Durch das Verdampfen von Wasser kann sich die Konzentration sogar erhöhen. Wer PFAS im Trinkwasser reduzieren möchte, benötigt geeignete Filterverfahren.

Welche Wasserfilter helfen gegen PFAS?

Nicht jeder Wasserfilter kann PFAS im Trinkwasser wirksam reduzieren. Geeignet sind vor allem Filtersysteme, die gezielt auf PFAS im Trinkwasser ausgelegt sind und sowohl kurzkettige als auch langkettige PFAS zuverlässig binden können. Genau darauf ist auch unsere neue Filterlösung ausgerichtet: Ein patentiertes Harzgemisch entfernt PFAS hochselektiv aus dem Leitungswasser und kann die Konzentrationen deutlich senken.

Quellen & Hinweise

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf öffentlichen Berichten, Untersuchungen und Bewertungen anerkannter Organisationen aus Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz, darunter BUND, BfR, UBA, BMUV, EFSA, EPA, IARC/WHO und WDR. Alle Quellen sind im Text direkt verlinkt. 

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische, gesundheitliche oder rechtliche Beratung. Einschätzungen zu PFAS beruhen auf dem aktuellen Stand der Forschung und können sich mit neuen Erkenntnissen ändern.

Grüner Kreis

Über den Autor: 

Daniel Fechtelpeter | Experte für Wasserqualität und innovative Trinkwasserlösungen 

Daniel Fechtelpeter ist Gründer und Geschäftsführer der Living Water GmbH in Düsseldorf. Als Experte für Wasserqualität und Filtertechnologien entwickelt er Lösungen für sauberes Trinkwasser direkt aus dem Hahn und engagiert sich für fairen Zugang zu Trinkwasser weltweit.

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