Leitungswasser trinken in Deutschland: Ist Leitungswasser gesund?
Viele Menschen fragen sich, ob man bedenkenlos Leitungswasser trinken kann. Kurz gesagt: Ja, frisches Leitungswasser kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. In diesem Artikel erfährst du, welche Faktoren die Qualität von Trinkwasser beeinflussen, welche Rolle Hausleitungen spielen und wie Mineralwasser aus der Flasche im Vergleich dazu abschneidet. Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist in der Regel sehr gut, regionale Unterschiede können jedoch auftreten. Ob das Wasser direkt aus deinem Hahn diese Qualität behält, hängt unter anderem von den Leitungen in deinem Haus ab. Deshalb zeigen wir dir auch, wann eine Wasseraufbereitungsanlage für Zuhause sinnvoll sein kann – selbst bei guter Wasserqualität.1
Als Grundlage für wirklich ehrliche Antworten haben wir Untersuchungen von Öko-Test und dem Umweltbundesamt ausgewertet.
1.Kann man Leitungswasser in Deutschland bedenkenlos trinken?
Ja. Frisches Leitungswasser kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Die Trinkwasserqualität ist in der Regel sehr gut und wird regelmäßig kontrolliert. Entscheidend ist jedoch, dass diese Qualität bis zum Wasserhahn erhalten bleibt. Vor allem die Hausinstallation, längere Standzeiten und ungeeignete Armaturen können die Qualität am eigenen Hahn beeinflussen.1, 2, 6
Trotz der strengen Kontrollen ist Leitungswasser nicht analytisch frei von jeder nachweisbaren Spur. Einzelne Stoffe können in sehr niedrigen Konzentrationen vorkommen. Ein Nachweis bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Wasser gesundheitlich bedenklich ist.1, 2
Das liegt daran, dass Wasser ein Teil unseres natürlichen Ökosystems ist und somit auch Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Rund 70 Prozent des Leitungswassers in Deutschland stammen aus Grund- und Quellwasser, etwa 30 Prozent aus Flüssen, Seen, Talsperren oder Uferfiltrat. Durch konventionelle Landwirtschaft gelangen unter anderem Pestizide und Düngemittel ins Wasser. Über das Abwasser gelangen auch Arzneimittelwirkstoffe in die Umwelt. Im Trinkwasser werden vereinzelt Spuren nachgewiesen.7, 8
Dank moderner Aufbereitungstechnologien wird das Wasser in den Wasserwerken gründlich aufbereitet. Trotzdem können einzelne Stoffe in sehr niedrigen Konzentrationen nachweisbar sein. Auch Arzneimittelspuren werden vereinzelt nachgewiesen. Nach heutigem Kenntnisstand sind Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit nicht bekannt; zugleich bestehen noch Wissenslücken zu möglichen Folgen einer langfristigen Aufnahme niedriger Konzentrationen. Wer sein Wasser unabhängig davon zu Hause zusätzlich filtern möchte, kann dies direkt am Wasserhahn tun.8
Wenn du dein Leitungswasser zusätzlich filtern möchtest, entdecke hier was unsere Wasserfilter leisten:
Wie Grundwasser zu Leitungswasser wird (Quelle: Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet)
Beeinflussen alte Rohre die Qualität deines Leitungswassers?
Bis zum Wasserhahn muss Leitungswasser die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllen. Für die Qualität bis zum Hausanschluss ist der Wasserversorger verantwortlich. In der Gebäudeinstallation liegt die Verantwortung beim Eigentümer oder Betreiber. Aus ungeeigneten oder korrodierten Leitungen und Armaturen können sich Metalle lösen.1, 2
Vor allem Blei gilt als besonders gesundheitsschädlich. Auch Kupfer, Nickel und Cadmium können in erhöhten Konzentrationen die Gesundheit beeinträchtigen. In Deutschland regelt die Trinkwasserverordnung strenge Grenzwerte für diese Stoffe. Seit dem 12. Januar 2026 müssen Bleileitungen grundsätzlich entfernt oder stillgelegt sein.2, 9
Fließt Trinkwasser noch durch Bleileitungen, kann Blei ins Wasser gelangen. Diese kontinuierliche Belastung kann langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Besonders gefährdet sind Kinder, da Blei nicht nur die Blutbildung, sondern auch das sich entwickelnde Nervensystem beeinträchtigen kann.9
Die Qualität am Wasserhahn hängt auch von der Hausinstallation ab. Wer bei seinem Trinkwasser einen konkreten Verdacht hat, kann die Wasserqualität professionell untersuchen lassen. Dafür sollte eine zugelassene Trinkwasseruntersuchungsstelle beauftragt werden. So lässt sich feststellen, ob einzelne Werte auffällig sind.2, 6
Bei einem Verdacht auf Blei sollte die Ursache in der Hausinstallation geklärt und behoben werden. Ein Wasserfilter ersetzt die notwendige Sanierung nicht.1, 2, 9
Lange Stagnationszeit
Wird Leitungswasser über längere Zeit nicht genutzt, spricht man von sogenannter Stagnation. Dabei bleibt das Wasser in den Leitungen stehen. Wurde ein Hahn mehr als vier Stunden nicht benutzt, empfiehlt das Umweltbundesamt, das Wasser laufen zu lassen, bis es merklich kühler wird.1
Trinkwasser ist nicht keimfrei und kann auch nach der Aufbereitung Mikroorganismen enthalten. Lange Standzeiten können die Vermehrung von Mikroorganismen in der Trinkwasserinstallation begünstigen.1, 10
Wassertemperatur
Die Temperatur des Wassers hat ebenfalls einen Einfluss auf die Wasserqualität. Bakterien wie Legionellen vermehren sich in kaltem Wasser deutlich langsamer als in warmem Wasser. Für Trinken und Kochen sollte deshalb frisches, kaltes Wasser aus der Leitung verwendet werden.10
Belastung durch mangelhafte Armaturen
Bei der Wahl der Armatur ist es wichtig darauf zu achten, dass sie für den Kontakt mit Trinkwasser geeignet ist. Aus ungeeigneten oder alten Werkstoffen können sich zum Beispiel Metalle lösen.1, 2
2. Leitungswasser oder Mineralwasser aus Flaschen?
Flaschen- und Leitungswasser unterliegen in Deutschland gesetzlichen Anforderungen und Kontrollen. Für natürliches Mineralwasser gilt die Mineral- und Tafelwasserverordnung, für Leitungswasser die Trinkwasserverordnung. Nach der Trinkwasserverordnung muss Trinkwasser rein und genusstauglich sein. Bei Leitungswasser müssen die Anforderungen an die Beschaffenheit am Austritt aus der Entnahmestelle – also am Wasserhahn – eingehalten werden.2,3
Ein genauer Blick auf beide Regelwerke zeigt: Leitungswasser und natürliches Mineralwasser unterliegen unterschiedlichen Anforderungen. Für die vorgeschriebenen Untersuchungen sind die Betreiber der Wasserversorgungsanlagen verantwortlich. Die Gesundheitsämter überwachen die Einhaltung der Vorgaben.2
Ist Mineralwasser aus der Flasche besser als Leitungswasser?
Dass auch Mineralwasser auffällige Messwerte aufweisen kann, zeigen Untersuchungen von ÖKO-TEST. Daraus lässt sich jedoch kein pauschaler Qualitätsvergleich mit Leitungswasser ableiten.4
In einem Test für die Juli-Ausgabe 2025 hat ÖKO-TEST 53 stille Mineralwässer analysiert. 30 Produkte erhielten die Bestnote. Bei einzelnen Wässern kritisierte ÖKO-TEST unter anderem Chrom(VI), Arsen, Nitrat oder stark erhöhte Gesamtkeimzahlen. In fast allen getesteten Produkten wurden außerdem Spuren von Trifluoressigsäure (TFA) nachgewiesen. Zehn der untersuchten Wässer waren laut Anbieter für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet.4
Leitungswasser ist in Deutschland eine kostengünstige und streng kontrollierte Alternative zu Flaschenwasser. Ob Leitungswasser oder Mineralwasser qualitativ besser ist, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen.1
Was gilt für natürliches Mineralwasser?
Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreibt vor, dass natürliches Mineralwasser aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammt. Auf dem Weg durch Gesteinsschichten kann Wasser Mineralstoffe aufnehmen. Wie viele Mineralstoffe enthalten sind, hängt von der jeweiligen Quelle ab. Es darf nur mit gesetzlich zugelassenen Verfahren behandelt werden. Welche Mineralstoffe und Spurenstoffe enthalten sind, kann je nach Quelle und Produkt unterschiedlich sein. Einzelne Testergebnisse lassen sich deshalb nicht pauschal auf Mineralwasser insgesamt übertragen.3
Plastikflaschen und Mikroplastik
Flaschenwasser benötigt Verpackung, Abfüllung und Transport. Diese Faktoren spielen bei der Bewertung der Umweltwirkungen eine Rolle. Außerdem wird untersucht, in welchem Umfang Verpackungen eine Quelle für Mikroplastik im Flaschenwasser sein können.1, 5
Eine 2018 veröffentlichte Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Münsterland-Emscher-Lippe analysierte 38 Mineralwässer. Darunter waren Proben aus 22 PET-Flaschen, drei Getränkekartons und neun Glasflaschen. Vier PET-Marken wurden in einer zweiten Charge erneut untersucht. Mikroplastik wurde in allen untersuchten Verpackungsarten nachgewiesen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch die Verpackung eine Quelle für Partikel sein kann. Die Herkunft der Partikel ließ sich jedoch nicht für jede Probe eindeutig bestimmen. (Mehr dazu: Mikroplastik in der menschlichen Ernährung).5
Wie schneidet Flaschenwasser aus Umweltsicht ab?
Nach Angaben des Umweltbundesamtes verursacht das Trinken von Leitungswasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Verpackung, Abfüllung und Transport fallen beim Wasser aus dem Hahn weitgehend weg.1
Hinzu kommt, dass Einwegflaschen nach der Nutzung gesammelt und verwertet werden müssen. Das benötigt Material und Energie. Gelangen Kunststoffflaschen in die Umwelt, können sie mit der Zeit in immer kleinere Partikel zerfallen.1, 5
Die einfache Lösung im Alltag: Leitungswasser trinken. Denn Wasser aus dem Hahn braucht keine Flaschenverpackung, verursacht keine Flaschentransporte und wird in Deutschland streng kontrolliert. Die tatsächliche Qualität am eigenen Wasserhahn kann jedoch unter anderem von der Hausinstallation abhängen.1
3. Ist es sinnvoll, Leitungswasser zu filtern?
Auch wenn Leitungswasser in Deutschland grundsätzlich als trinkbar gilt, können Stoffe aus alten Rohrleitungen oder aus der individuellen Hausinstallation ins Wasser gelangen. Wer sein Wasser unabhängig davon zusätzlich filtern möchte, kann über einen Wasserfilter nachdenken. Doch Vorsicht: Filter ist nicht gleich Filter.1
Verbrauchertests weisen bei Tischwasserfiltern auf eine begrenzte Filterleistung und mögliche Hygieneprobleme bei falscher Nutzung hin. Wichtig ist deshalb, die Herstellerangaben zu Reinigung, Lagerung und Kartuschenwechsel genau zu beachten.11, 12
Auch die Stiftung Warentest kam 2022 zu einem ernüchternden Ergebnis: Die acht getesteten Tischwasserfilter reduzierten Kalk nur für wenige Liter. Ein Modell trug im Belastungstest sogar Schimmelpilze ins Wasser ein.12
Diese Ergebnisse beziehen sich auf die getesteten Tischwasserfilter und lassen sich nicht pauschal auf alle Filtersysteme übertragen. Bei Kannenfiltern können lange Standzeiten und verspätete Kartuschenwechsel Hygieneprobleme begünstigen.11, 12
Wer also sein Leitungswasser filtern möchte, sollte gezielt auf Systeme mit nachvollziehbar dokumentierter Filterleistung setzen.
4. Lässt sich gefiltertes Leitungswasser direkt aus dem Wasserhahn genießen?
Filterleistung auf Basis unabhängiger Prüfungen
Wer dauerhaft Leitungswasser trinken und es direkt am Wasserhahn filtern möchte, sollte auf eine nachvollziehbar dokumentierte Filterleistung achten. Living Water setzt dafür den Carbonit IFP Premium mit einer Filterfeinheit von 0,45 µm als Aktivkohleblockfilter ein. Hierbei handelt es sich nicht um eine einfache Kohleschüttung, sondern um einen feinporigen Aktivkohleblock. Dabei wird die Aktivkohle in einem speziellen Verfahren zu einem festen Block verarbeitet, um die Feinporigkeit zu erhalten. Der Aktivkohleblockfilter wird im Unterschrank in der Küche direkt an die Wasserleitung angeschlossen. Dadurch fließt bei jedem Zapfen frisches Wasser mit dem Leitungsdruck durch den Aktivkohleblock. Für die Aktivkohlefiltration selbst ist kein zusätzlicher Stromanschluss erforderlich.13
Für den eingesetzten Carbonit IFP Premium weist der Hersteller Leistungsdaten auf Basis unabhängiger Prüfungen aus, unter anderem zu ausgewählten Medikamentenrückständen, ausgewählten polaren Pestiziden sowie ausgewählten Steroidhormonen. Die Ergebnisse beziehen sich auf die jeweils untersuchten Stoffe und Prüfbedingungen.13, 14
Das Wasser bleibt nicht in einem Vorratsbehälter stehen, sondern fließt bei jedem Zapfen frisch durch den Filter.13
Querschnitt eines Aktivkohlefilters – Was in einem Aktivkohlefilter passiert
5. Zusammenfassung: Ist Leitungswasser gesund?
Aktuelle Daten des Umweltbundesamtes zeigen: Leitungswasser kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Ob Leitungswasser oder Mineralwasser qualitativ besser ist, lässt sich jedoch nicht pauschal sagen.1
Doch auch wenn Leitungswasser trinken grundsätzlich empfehlenswert ist, ist es nicht analytisch frei von jeder nachweisbaren Spur. Wer Bedenken hinsichtlich möglicher Schadstoffe im Trinkwasser hat oder einen konkreten Verdacht auf ein Problem mit der Hausinstallation oder der Wasserqualität, kann sein Trinkwasser professionell untersuchen lassen. Eine zusätzliche Filterung direkt am Wasserhahn bleibt eine freiwillige Entscheidung.1, 2
Wer sein Leitungswasser zusätzlich filtern möchte, kann dafür unseren Aktivkohleblockfilter einsetzen. Im Gegensatz zu Tischkannenfiltern wird dieser Filter direkt an die Wasserleitung angeschlossen. Für den eingesetzten Premium-Aktivkohleblockfilter weist der Hersteller Leistungsdaten auf Basis unabhängiger Prüfungen aus, unter anderem zu ausgewählten Medikamentenrückständen, ausgewählten polaren Pestiziden sowie ausgewählten Steroidhormonen. Die Ergebnisse beziehen sich auf die jeweils untersuchten Stoffe und Prüfbedingungen. Die Filterfeinheit beträgt 0,45 µm.13, 14
Der LivingTap verbindet die leitungsgebundene Wasserbar mit dem eingesetzten Aktivkohleblockfilter. So kann gefiltertes Wasser direkt aus der Armatur bezogen werden. Je nach Modell still oder gesprudelt, gekühlt oder ungekühlt – genau so, wie du es magst.
Sprudelwasserhahn
LivingTap Pro
Still, gekühlt oder gesprudelt – direkt mechanisch an der Armatur wählbar. Der vollständige Sprudelwasserhahn von Living Water.
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Wasserfilteranlage
LivingTap Basic
Gefiltertes Wasser direkt an der Armatur – mechanisch bedienbar, alltagstauglich und auf das Wesentliche konzentriert.
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Häufige Fragen zu Leitungswasser und Wasserfiltern
Kann man Leitungswasser in Deutschland täglich trinken?
Ja. Frisches Leitungswasser kann in Deutschland nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Die Trinkwasserqualität ist in der Regel sehr gut. Die Qualität am eigenen Wasserhahn kann jedoch unter anderem von der Hausinstallation beeinflusst werden.1
Wann sollte man Leitungswasser vor dem Trinken laufen lassen?
Wurde ein Wasserhahn länger nicht benutzt, kann Wasser eine Zeit lang in den Leitungen stehen. Nach einer Stagnationszeit von mehr als vier Stunden empfiehlt das Umweltbundesamt, das Wasser laufen zu lassen, bis es merklich kühler wird. Für das Trinken und Kochen sollte frisches, kaltes Leitungswasser verwendet werden.1, 10
Wann sollte man sein Leitungswasser untersuchen lassen?
Eine Untersuchung kann sinnvoll sein, wenn es einen konkreten Verdacht auf ein Problem mit der Wasserqualität oder der Hausinstallation gibt. Dafür sollte eine zugelassene Trinkwasseruntersuchungsstelle beauftragt werden. So lässt sich feststellen, ob einzelne Werte auffällig sind.2, 6
Muss Leitungswasser zusätzlich gefiltert werden?
Leitungswasser kann in Deutschland grundsätzlich nahezu ausnahmslos ohne Bedenken getrunken werden. Wer sein Wasser darüber hinaus direkt am Wasserhahn filtern möchte, kann ein Filtersystem mit nachvollziehbar dokumentierter Filterleistung einsetzen. Bei einem konkreten Problem mit der Hausinstallation sollte jedoch die Ursache geklärt und gegebenenfalls behoben werden – ein Wasserfilter ersetzt beispielsweise keine notwendige Sanierung von Bleileitungen.1, 9, 13
Worauf sollte man bei einem Wasserfilter für Leitungswasser achten?
Wichtig ist vor allem eine nachvollziehbar dokumentierte Filterleistung. Im besten Fall liegen dokumentierte Prüfberichte vor die sich auf die konkret untersuchten Stoffe beziehen. Ebenso wichtig ist es, die vom Hersteller angegebenen Wechselintervalle einzuhalten.11, 13
Quellen und weiterführende Informationen
1 Umweltbundesamt: Trinkwasser aus der Leitung: nachhaltig, gesund, günstig. Zuletzt aktualisiert am 23.04.2026, https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/trinkwasser-aus-der-leitung-nachhaltig-gesund
2 Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV), geltende Fassung, https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2023/BJNR09F0B0023.html
3 Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz: Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (Mineral- und Tafelwasser-Verordnung), geltende Fassung, https://www.gesetze-im-internet.de/min_tafelwv/BJNR010360984.html
4 ÖKO-TEST: ÖKO-TEST Kompakt 2025/7 – Test stilles Mineralwasser, erschienen am 26.06.2025,
https://shop.oekotest.de/k2507/
https://shop.oekotest.de/te15543/
5 Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL): Untersuchung von Mikroplastik in Lebensmitteln und Kosmetika, 2018; Schymanski, D. et al.: Analysis of microplastics by micro-Raman spectroscopy: Release of plastic particles from different packaging into mineral water. Water Research 129 (2018), 154–162,
https://www.cvua-mel.de/index.php/aktuell/138-untersuchung-von-mikroplastik-in-lebensmitteln-und-kosmetika
https://doi.org/10.1016/j.watres.2017.11.011
6 Verbraucherzentrale: Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken? Stand 30.10.2025, https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/kann-man-leitungswasser-bedenkenlos-trinken-112100
7 Umweltbundesamt: Trinkwasser. Zuletzt aktualisiert am 30.07.2019; Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Grund- und Trinkwasser; sowie Umweltatlas – Auswirkungen der Landwirtschaft auf das Grundwasser,
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser
https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/problematik-bei-zulassung-einsatz/auswirkungen-von-pflanzenschutzmitteln-auf-grund
https://www.umweltbundesamt.de/umweltatlas/umwelt-landwirtschaft/wirkungen/wasser/wirkt-sich-die-landwirtschaft-auf-unser-grundwasser-0
8 Umweltbundesamt: Eintrag und Vorkommen von Humanarzneistoffen in der Umwelt; sowie Umweltwirkungen von Arzneistoffen,
https://www.umweltbundesamt.de/eintrag-vorkommen-von-humanarzneistoffen-in-der
https://www.umweltbundesamt.de/umweltwirkungen-von-arzneistoffen
9 Umweltbundesamt: Bleirohre – Blei im Trinkwasser ist gesundheitsgefährdend, https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/bleirohre-blei-im-trinkwasser-ist
10 Umweltbundesamt: Mikrobiologie – Trinkwasserqualität; DVGW: Legionellen in der Trinkwasserinstallation,
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/trinkwasserqualitaet/mikrobiologie
https://www.dvgw.de/themen/wasser/wasserqualitaet/vermeidung-von-legionellen-im-trinkwasser
11 Verbraucherzentrale: Wasserfilter – Sind sie aus hygienischer Sicht notwendig? Stand 07.08.2026, https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wasser/wasserfilter-sind-sie-aus-hygienischer-sicht-notwendig-5534
12 Stiftung Warentest: Wasserfilter im Test – Überflüssig bis schädlich. Test vom 22.06.2022, https://www.test.de/Wasserfilter-im-Test-Gut-filtert-keiner-4840828-0/
13 CARBONIT Filtertechnik GmbH: Datenblatt Monoblock Filterpatrone IFP, Dokumentstand 01.08.2023, https://carbonit.com/images/stories/meinfilter/pdfs/datenblaetter/DB-IFP-230801.pdf
14 CARBONIT Filtertechnik GmbH: Leistungsparameter Carbonit-Patronen, Stand 18.12.2017; Technische Universität Berlin, Institut für Lebensmittelchemie: Gutachten – Versuche zur Entfernung von Arzneimittelrückständen, steroiden Hormonen und polaren Pestizidrückständen aus dotiertem Trinkwasser mit CARBONIT-Wasserfiltern, 18.07.2010,
https://carbonit.com/images/stories/meinfilter/pdfs/Anwendungstips/Anwendungstechnik/ATK-Leistparameter_Patr-171218.pdf
https://carbonit.com/images/stories/gutachten/Polare-Pestizide-Medikamentenrueckstaende-Hormone-Steroide-TU%20Berlin/100718-D01.pdf
Über den Autor:
Daniel Fechtelpeter | Experte für Wasserqualität und innovative Trinkwasserlösungen
Daniel Fechtelpeter ist Gründer und Geschäftsführer der Living Water GmbH in Düsseldorf. Als Experte für Wasserqualität und Filtertechnologien entwickelt er Lösungen für sauberes Trinkwasser direkt aus dem Hahn und engagiert sich für fairen Zugang zu Trinkwasser weltweit.