Living Water Sodaarmatur

Sodaarmatur – Was ist zu beachten?

Die Vorteile einer Sodaarmatur, also das direkte Zapfen von Sprudelwasser aus dem Hahn, liegen auf der Hand. Denken wir zuerst an unsere Umwelt: PET-Flaschen werden überflüssig, Plastikmüll wird reduziert. Und der Ausstoß von CO2 für den Transport von Wasserflaschen vermieden. Außerdem wird kostbares Nutzwasser gespart, da das Spülen der Glasflaschen wegfällt.

Und denken wir an uns: Durch eine Sodaarmatur sparen wir uns den Weg in den Getränkemarkt, müssen keine Kisten schleppen, haben mehr Platz im Vorratsraum und immer gesprudeltes Wasser im Haus – falls sich die Schwiegereltern für einen spontanen Besuch anmelden. Zudem ist die Bedienung kinderleicht. Und last but not least: Die meisten Anlagen bieten eine Filtrierung des Wassers an, so dass zumindest die Belastungen aus alten Rohrleitungen zurückgehalten werden.

Sprudelwasser aus dem Hahn – offene Fragen und ehrliche Antworten

Dennoch scheint die Entscheidung für eine Sodaarmatur keine einfache zu sein. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle die wichtigsten Fragen beantworten, und zwar die nach den

  1. Anschaffungskosten
  2. Nebenkosten
  3. Filtertechnologien
  4. Platzbedarf, Lautstärke, Installation und der
  5. CO2-Aufnahme.

1. Anschaffungskosten: Lohnt sich eine Sodaarmatur?

Zuallererst stellt sich die Frage nach den Kosten. Nehmen wir als Beispiel den Wasserkonsum einer vierköpfigen Familie, die am Tag 5 Liter Sprudelwasser trinkt. Die Kosten für 1 Liter Flaschenwasser belaufen sich bei führenden Unternehmen der Mineralwasserindustrie auf 0,60 EUR. Nach Adam Riese heißt das:

Kosten pro Monat: 5l x 30 Tage x 0,60 pro Liter = 90,- Euro

Die Familie gibt im Monat 90 EUR für Wasser aus, das sind Jahreskosten von 1080 EUR– selbstredend ohne Transport(-kosten) und Zeitaufwand.

Ein Blick auf den Markt für „Sodaarmaturen“ zeigt, dass die Geräte keinesfalls günstig sind. Die Einmalkosten für Anlagen die in Haushalten zum Einsatz kommen, bewegen sich locker zwischen 1.000 und 3.000 EUR. Dennoch: Selbst bei hohen Anschaffungskosten kann sich ein Gerät bereits nach weniger als zwei Jahren bezahlt machen – je nachdem, wieviel Wasser am Tag getrunken wird. Und danach sind Einsparungen von mehreren hundert Euro jährlich möglich.

2. Nicht zu vergessen: Nebenkosten!

Aber wie sieht es mit den Nebenkosten für eine Sodaarmatur aus? Ein Blick in einschlägige Foren und Kommentare zeigt, dass die meisten Hersteller hier eher intransparent bleiben. Denn eins ist klar: Kohlensäurekartuschen müssen ausgetauscht werden und wer einen ordentlichen Filter haben möchte, muss auch hier bereit sein, regelmäßig zu investieren. Besonders ärgerlich wird es, wenn Hersteller ihre Geräte so konzipieren, dass nur ihre eigenen – teureren –CO2-Flaschen verwendet werden können. Auch diesbezüglich lohnt sich also eine Recherche.

Folgende Dinge müssen also bei einer Anschaffung mitbedacht werden:

  • Installationskosten, falls man nicht selbst installieren möchte;
  • regelmäßige Kosten für Austauschfilter;
  • regelmäßige Kosten für CO2-Flaschen sowie
  • Kosten für Reinigung.

Bietet der Hersteller diesbezüglich entsprechende Austauschservices an? Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn all diese Folgekosten seitens der Hersteller transparent aufgeschlüsselt werden würden – dies ist aber nur in den seltensten Fällen state of the art.



3. Filtertechnologien: Worauf man achten sollte

Sodaarmatur

 Wenn also Anschaffungs- und Folgekosten errechnet sind, stellen sich eine Reihe von weiteren Fragen. Beginnen wir mit der Filtertechnologie – welche wird verwendet und vor allem: Wird sie meinen Ansprüchen gerecht? Die Auswahl der angebotenen Filtertechnologien ist dabei sehr breit. Von einfachen Aktivkohleschüttungen über Destillation und Osmose bis hin zu speziellen Aktivkohleblockfiltern. Alle Filtertechnologien haben ihre Vorteile und Nachteile. Eine ausführliche Aufgliederung der verschiedenen Technologien würde an dieser Stelle zu weit führen. Wir werden diese in einem ausführlichen Blogartikel aufzeigen.

Fest steht: Bei Anschaffungskosten für eine Sodaarmatur im vierstelligen Bereich sollte eine Filtertechnologie verbaut sein, die mehr kann als nur Schwermetalle zu filtern und den Geschmack zu optimieren. Die allgegenwärtige Berichterstattung über Hormone und Medikamentenrückstände sowie Bakterien und Mikroplastik im Trinkwasser und Flaschenwasser sollte sich in einem Filter niederschlagen, der eben solche Stoffe verlässlich filtert. Die enthaltenen Mineralien verbleiben dabei im Wasser und müssen nicht künstlich wieder hinzugefügt werden.

Also: Augen auf bei der Filterwahl!



4. Platzbedarf, Lautstärke und Installation

Viele Nutzer und Nutzerinnen weisen zudem darauf hin, dass ihre Kühl- und Sprudelgeräte (1) der Sodaarmaturen-Hersteller sehr laut seien, (2) viel Platz benötigen und (3) aufwendige Installationsbohrungen erforderlich sind. Platz kann geplant werden – inzwischen gibt es Geräte, die in etwa so groß sind wie ein Standrechner, da muss das Putzmittel unter der Spüle eben ausweichen. Je nach Hersteller bleibt aber zumindest Platz für den Mülleimer.

Lautstärke scheint deshalb eine größere Herausforderung zu sein, weshalb sich ein Blick in die Dezibel-Angaben des Herstellers lohnt. Da man sich unter den Messangaben nur wenig vorstellen kann, findet ihr hier https://www.hoerex.de/service/presseservice/trends-fakten/wie-laut-ist-das-denn.html nähere Informationen über den tatsächlichen Geräuschpegel einer Anlage.

Last but not least stellt sich die Frage nach dem Installationsaufwand: Sind Bohrungen im Unterschrank notwendig? Benötige ich ein Lüftungsgitter? Bietet der Hersteller einen Einbauservice an? Und natürlich: Was kostet das alles nun wieder? Besteht für handwerklich Begabte die Möglichkeit des Selbsteinbaus? Im besten Fall gibt es eine übersichtliche Anleitung oder sogar ein Installationsvideo – so bekommt man dann auch direkt einen Eindruck von Größe und Installationsaufwand der Anlage.

5. Aufgepasst! Die Sache mit der CO2-Aufnahme 

In vielen Forenbeiträgen wird kritisiert, dass die im Wasser gebundene Kohlensäuren nicht den Erwartungen entspricht. Aufgepasst: Voraussetzung für gute Kohlensäurequalität ist vor allem die Kühlung des Wassers, da kaltes Wasser die Kohlensäure besser bindet. Außerdem ist der Kalkanteil im Wasser ausschlaggebend für eine gute Kohlesäurebindung – denn je höher der Kalkanteil, desto besser bindet sich die Kohlensäure. Das heißt: Solltet ihr in einer Gegend wohnen, in der der Kalkanteil im Trinkwasser niedrig ist und euch für ein Gerät ohne Kühlung entscheiden, habt ihr Probleme mit allzu sprudeligem Wasser. Aber auch die Geräte selbst bieten unterschiedliche Kohlensäure-Qualitäten. Ist der maximale Sprudelanteil vorgegeben oder kann diese individuell gesteuert werden?

Sodaarmatur – Alle Unklarheiten beseitigt!

Zusammengefasst wünschen wir uns einen Hersteller, der die Anschaffungs-, Installations- und Folgekosten so niedrig und transparent wie möglich hält; der einen Filter verbaut, der mehr kann als nur den Geschmack zu optimieren. Und wir wünschen uns ein Gerät, welches platzsparend, leise und gute Kohlensäurequalität liefert. Wir möchten nicht nur wissen, wieviel wir wann bezahlen müssen, sondern auch, wie viele Liter wir in der Stunde von unserem Lieblingswasser zapfen können und ob wir uns in der Nähe des Gerätes noch in Zimmerlautstärke unterhalten können.

Unter diesen Voraussetzungen ist auch die Anfangsinvestition zu verschmerzen. Die vielen Vorteile einer Sodaarmatur und die langfristige Kostenersparnis sprechen für eine Anschaffung. Außerdem kann sich ein Blick ins Kleingedruckte lohnen, ob der Hersteller einen Finanzkauf anbietet, sodass man ggf. vom 1. Tag an Geld spart.

Yes We Can: Der LivingTap

Zu guter Letzt sei uns noch die Empfehlung für unseren LivingTap erlaubt. Der LivingTap hat den gegenwärtig schmalsten Cooler am Markt, neben ihn passt immer noch ein Mülleimer. Vor allem aber bietet er eine herausragende Filterleistung: Mit der Hauptfilterstufe, dem Aktivkohleblockfilter, filterst du neben Schwermetallen auch Medikamentenrückstände, Hormone, Bakterien und vieles mehr aus deinem Wasser heraus. Sollte Kalk in deiner Region ein Problem darstellen, kann ein Entkalkungsfilter, welcher den Geschmack des Wassers verbessert und deine Haushaltsgeräte schont, ergänzt werden. Der LivingTap kühlt bis zu 10 Liter in der Stunde, garantiert. Der Cooler ist dabei etwa so laut wie ein Kühlschrank (42-52 dB) und zählt damit zu den leisesten Coolern am Markt.

Sodaarmatur, 5-Wege-Armatur





Wir hoffen, euch mit diesem Beitrag einen Überblick zu den Fragen einer Sodaarmatur verschafft zu haben. Darüber hinaus würden wir uns freuen, wenn du ein Teil unserer Vision, ein Teil von Living Water, wirst!

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